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Das wohl kleinste Hybridfahrzeug der Welt Pedelec steht für Pedal Electric Cycle und bezeichnet ein Fahrrad mit Elektro-Hilfsmotor, der das Treten erleichtert. Das Pedelec fährt also mit einer Mischung aus Elektroantrieb und Muskelkraft. Bei jedem Tritt unterstützt der Motor die eigene Tretleistung und macht das schnelle Radeln selbst für Untrainierte spielend leicht. Lange Zeit hatten Fahrräder mit Hilfsmotor ein weniger gutes Image. Das hat sich geändert. Nicht nur die sogenannten Best Ager wollen in der zweiten Lebenshälfte mobil bleiben, auch jüngere Menschen wissen es inzwischen zu schätzen, sich beim Fahrradfahren von einem Elektromotor unterstützen zu lassen. Dazu kommt, dass die Fahrt auf einem Pedelec großen Spaß macht und ein Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität ist. ADFC-Sprecherin Bettina Cibulski: "Die Pedelecs sind nicht mehr so schwer und sperrig wie früher. Gerade für ältere Menschen und Leute mit längeren Wegen zur Arbeit ist das Pedelec nicht selten eine Alternative zum Auto." „Pedelecs sind ein sehr zukunftsfähiges Fortbewegungsmittel“, so Kai Sonntag, Mobilitätsexperte bei Green City, „und bieten eine schnellere, günstigere und gesündere Alternative zum Auto, insbesondere für den Innenstadtbereich.“ Gunda Krauss nutzt ein markenübliches Pedelec-Dreirad mit niedrigen, bequemen Sitz, verstellbarer Rückenlehne und einem elektrischen Hilfsmotor. Auf dem von Green City e.V. organisierten Streetlife-Festival 2008 in München gab sie ihrem Pedelec-Dreirad namens Easy Rider den ersten Tritt in die Pedale. Um sich im Straßenverkehr damit sicher bewegen zu können, nahm Gunda Krauss an einer Schulung zur Seniorenmobilität teil, die Green City e.V. im Rahmen des Projekts „Mobil im Alter“ anbietet. Seitdem genießt Gunda Krauss mit ihrem „Sportsfreund“ die zurückeroberte Freiheit nach Herzenslust. ![]() |
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